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Unsere Wächter

Erde ~ Schule

Direktorin: Pandora

Direktor: Mac Jekou

Medizinerin: Min Yo Yun

Arcana

Anführer: gesucht

Stellverteter: gesucht

Aurora ~ Institut

Leiter: Fujini Alara

Leiter(in): Saijama Sayo Aenigma

Heiler: Aracie Laevra

!Bei Interesse an den Rollen PN an Enjeru!
Ein Blick aus dem Fenster
Jahreszeit:

September

Die Erde
Einige Wolken ziehen über den Himmel, die jedoch keine sonderliche Verschlechterung des Wetters andeuten. Die Temperaturen sinken und nähren sich langsam dem Gefrierpunkt. Zudem zieht eine leicht kühle Briese auf.
Aurora
Die Blätter färben sich schon jetzt in den buntesten Farben. Der Himmel, welcher sich langsam verdunkelt, ist nahezu wolkenlos. Trotzdem wird es allmählich kälter

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 Büro/ Krankenzimmer

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Min Yun
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BeitragThema: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 10th 2015, 10:42 pm

>> Ein recht großer und einladender Raum. Man kann auch Pflanzen entdecken und alles ist sehr hell eingerichtet. Zudem ist alles fein säuberlich aufgeräumt, sortiert und abgeschlossen. So können die Schüler nicht einfach so an wichtige Sachen oder aber Spritzen klauen. Es ist Platz für insgesamt 5 Patienten auf einmal. Jede Liege ist mit einem Vorhang etwas Privatisiert. Es existiert in einer Ecke aber auch ein großer Schreibtisch, wo die Ärztin all ihre notizen hinschreibt.<<
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Min Yun
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 11th 2015, 8:08 pm

CF : Der Hof
Spieler : Min Yun & Fujini

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Es war nicht seine Schuld, dass Min so reagierte. Wobei.. eigentlich war er schon mit daran schuld, was tauchte er auch einfach so auf und seine Nase, Hautfarbe. Die Asiatin versuchte aber auf die Medikamente zu hoffen und das sie ganz schnell wirkten. Etwas, was sie auch so ganz all mählich taten. Es war noch nicht ganz abgeklungen, weswegen sie seinen Worten nicht antworten konnte. Es schien, als würde Min sich einfach selbst im Weg stehen. Min konnte hören, wie er mit der Hand zu seinem Schwert wanderte und bei seiner nächsten Aussage zuckte sie noch mehr zusammen und ging Schritte weg. Er sah sie also als Monster, etwas, was sie schon kannte. Jedoch wusste Min nicht damit wirklich um zu gehen und war froh, dass ein Schüler zu ihnen kamen.

Er halft und brachte die zwei auch zurück ins Zimmer. Min wurde von dem Schüler zu ihrem Schreibttisch gebracht und setzte sich dort auf den Stuhl ab. Dieser strich der Ärztin die Haare aus dem Gesicht und reichte unterschiedlichste Akten. Er wusste ganz genau, wie man die 'andere Seite' erweckte. Der Schüler war wie eine Stütze und war oft in Mins nähe. Diese nickte und wurde langsam wieder 'normal'. Die langhaarige richtete sich auf und begann zu lächeln. "Danke dir Valentin... Ich denke jetzt komme ich wieder klar" sprach sie höflich und verabschiedete sich von ihm. Dieser nickte stumm und verschwand dann wieder aus dem Büro. Min widmete sich dem Fremden und verbeugte sich. "Einen schönen guten Tag, ich heiße Min Yun und bin die Medizinerin in der Schule. Kann ich euch vielleicht weiterhelfen?" sprach sie höflich und es schien wie ausgewechselt. Min wirkte wie ein komplett anderer Mensch, was aber eben daran lag, dass nun ihre Arbeit im Vordergrund stand. Die Pause innerlich war so gesehen jetzt beendet und man konnte wieder einsteigen.
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Enjeru
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 11th 2015, 8:30 pm


Der große, rothäutige Tengu folgte den beiden wortlos, um die junge Frau nicht noch mehr zu verängstigen. Stattdessen schaute er nebenbei im Schulgebäude umher und bewunderte diese andere Atmosphäre. Die Menschen und Wesen waren schon sehr unterschiedlich, auch in der Bauweise. Diese ganzen moderneren Gerätschaften waren dem Tengu eigentlich komplett unbekannt. Den Menschen würde es in Aurora aber vermutlich nicht anders gehen. So erreichte Fujini bald das Büro der jungen Frau, welche dort mit diversen Akten versorgt wurde. Objekte, mit denen sich Fujini auch zu oft herumärgern musste. Das Leiten eines Instituts brachte einiges an Büroarbeit mit sich. Insofern wunderte es den Alten, dass diese Arbeit die junge Frau scheinbar wieder in einen normalen Zustand versetzte. 'Ob das wohl öfter vorkommt?', wunderte sich Fujini nur. Die Hilfe des Schülers wirkte schon beinahe wie eine Routinetätigkeit.

Min stellte sich erneut vor, diesmal weniger verängstigt. Sie war echt wie ausgewechselt und dem Tengu merkte man die Verwunderung deutlich an. Fur einen kurzen Moment starrte er die Frau nur fassungslos an. Als ihm auffiel, dass er so wortlos starrte, räusperte er sich schnell und seine Haltung wechselte von dem leicht verwirrten Alten wieder zu dem strengen und kräftigen Institutsleiter, wie man ihn kennt. Der Griff um seinen Mönchsstab wurde wieder fester, als sich der Tengu etwas aufbäumte und sich schließlich noch einmal vorstellte. "Grüße, junge Dame! Mein Name lautet Fujini Alara, der Gründer des Instituts in Aurora! Und ich bin auf die Erde gekommen, um mich mit euch Menschen auszutauschen. Ich denke, ich liege mit meiner Vermutung richtig, dass ihr für diese Einrichtung arbeitet?", stellte sich Fujini mit einem ernsten und strengen, aber dennoch freundlich klingenden Ton vor.
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Min Yun
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 11th 2015, 8:58 pm

CF : Der Hof
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Min wusste, dass sie angesprochen wurde aber nicht wie sie reagiert hatte. Es war wie ein grauer Schleier, der auf die letzten Minuten ihrer Erinnerungen geschoben wurde. Doch diesem war Min auch nicht so böse, denn ansonsten würde es nur stören. Die Ärztin war in ihrem Job und da konnte sie so etwas nicht gebrauchen und widmete sich dem jungen Mann. Wobei,.. War er überhaupt Jung?! So wirklich wusste sie das ja auch nicht. Er stellte sich vor und die langhaarige lächelte ihn an. Er schien ganz nett zu sein, wobei seine Nase wirklich seltsam war.
Die Asiatin nickte dann leicht. "Korrekt, ich arbeite hier als Medizinerin. Es freut mich euch kennen zu lernen" sprach sie dann und antworte ihm Respektvoll. "Austauschen über was? Es ist immerhin ein sehr breites Wort wenn man so möchte" sprach die langhaarige und strich sich durch die Haare. Min wollte unbedingt wissen , wieso er dafür extra in die Schule gekommen ist. Er hätte zudem ja auch die Stadt ansich besuchen können.
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Enjeru
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 12th 2015, 12:19 am


Es schien, als wäre Fujini direkt an der richtigen Stelle. Als Medizinerin der Schule hatte sie doch vermutlich mehr mit den Begabten zu tun als das restliche Personal der Schule. Immerhin war es in seiner Welt auch seine Heilerin, welche stets den größten Fortschritt erreichen konnte. Glücklicherweise schien die Frau auch tatsächlich komplett normal geworden zu sein und zeigte keinerlei Angst, als sie mit dem Tengu sprach. Fujini nickte nur einmal bestimmt, als sie die Begrüßungen aus dem Weg hatten, und erklärte dann sein Vorhaben genauer. "Es ist Ihnen sicher bekannt, Frau Yun, dass sich auf unseren Welten seit deren Kollision einiges veränderte. Um diese Veränderungen zu analysieren, gründete ich auf Aurora besagtes Institut. Sicherlich haben sie schon davon gehört, nicht wahr?", fragte der Tengu und hoffte auf eine positive Antwort, die seinen Stolz und sein Ego etwas aufbessern würde. "Auf jeden Fall besuche ich diesen Ort, um mehr über die Menschen zu lernen, welche ihr 'Begabte' nennt. Also quasi... Jemanden wie Euch, wie ich soeben schon erfuhr.", führte er weiter aus und erinnerte sich dabei an die kleinen Laubmännchen. "Um die Forschungen auf unseren Welten weiterzuführen, ist es äußerst wichtig, sich über die Ergebnisse auszutauschen. Nun stellt sich natürlich die Frage, welche Informationen Ihr mir anbieten könnt. Vielleicht wäre ja auch eine genauere Demonstration Ihrer Begabung möglich?" Fujini fragte sehr vorsichtig, denn nach dem, was vorhin passierte, wollte er die Frau nicht erneut in einen derartigen Zustand versetzen.
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Min Yun
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 14th 2015, 8:18 pm

Min wusste , dass sie nun stark bleiben musste. Egal was kam, es musste erledigt werden. Es war ihre Arbeit und da durfte die langhaarige einfach nicht versagen. Das einzige was sie wirklich konnte war eben dieser Job. Wobei , dass Wissen, was sie so hat, reicht für einige Gerüchte. Min war jedoch nicht solch eine Person und nickte leicht. "Mir ist dieses Institut bekannt. Jedoch nicht im Detail" sprach diese höflich und war verwundert, warum er nun mit ihr Sprach.
Bei seiner Bitte und auch seinen Erklärungen stockte sie innerlich. War das sein ernst? Musste Min wirklich ihre Kräfte nun nutzen?!Hier?! Nein, da musste es eine Lösung finden. "Bitte entschuldigt, aber ich muss eine Demonstation meiner Kräfte zurückweisen. Ich kann ihnen aber genauer errörter was ich kann. Doch was hat unsere Welt und ich, die ihnen das zeigt, davon?" erkundigte sie sich und verbeugte sich. Eben ihrer Asiatischen Natur üblich. Es war nicht so, dass sie Egoistisch ist, aber ihre Kräfte einfach so nutzen war nicht eine kleine Bitte. Min wollte zudem noch mehr herausfinden, warum er eine Demonstration wollte und ob er sie nicht in wirklichkeit alle Vernichten wollte. Wer weiß was in Rothaut so vorging.
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 14th 2015, 8:49 pm

Fujini lauschte den Worten der jungen Frau, welche ihn von ihrer Art her ziemlich stark an seine eigene Heimat erinnerte, den Bergklostern im fernen Osten. Einige schöne Erinnerungen verband er mit diesem Ort, doch auch einige grausame Bilder sprangen in seinen Kopf. Immerhin verlor er dort jeden, der ihm etwas bedeutete, aufgrund dieser merkwürdigen Krankheit, wegen der er das Institut überhaupt gründete. Fujini hatte ein großes Ziel, welches er schon seit hunderten von Jahren anstrebte, und dieser mickrige, sterbliche Mensch hinterfragte tatsächlich seine Absichten? Ein Schwall der Wut und Verletzung zog sich durch seinen Körper, als er der Frau zuhörte. Doch er wollte sich nicht wegen so einer Kleinigkeit aufregen, auch wenn diese Situation nicht gesund für seinen Stolz war. Doch war es nichts, was ein kräftiger Schluck Sake nicht heilen könnte. Welchen der Tengu hiermit auch nahm. Wenn das so weiter geht, würde er wohl bald nach Aurora zurückkehren und nachfüllen müssen.

"Seit der Kollision unserer Welten sterben meine Brüder und Schwestern neben mir durch eine unheilbare und unidentifizierbare Krankheit. Eure Welt, welche ihr Erde nennt, wurde von einer anderen Art von Krankheit befallen, welche man auch Magie nennen könnte. Bei uns kommt sie überall vor, sie ist uns nicht schädlich. Doch die Erde ist kein Ort für Magie. Selbstverständlich mag sie nützlich erscheinen, doch bleibt sie unerforscht und bleiben Fragen offen, kann dies verheerende Folgen haben." Einen Moment lang dachte Fujini nach. Sollte er wirklich das sagen, was er gerade dachte? Die Reaktion der jungen Frau wäre vielleicht nicht sonderlich positiv, doch Fujini war, was sowas angeht, nunmal ehrlich und direkt. "Ihre unfreiwillige Demonstration vorhin war doch das beste Beispiel dafür, warum dies wichtig ist." Menschen, die aufgrund ihrer Emotionen ihre Begabungen aktivieren und andere Menschen in Gefahr bringen, sollten eigentlich Grund genug dazu sein, das Wissen teilen zu wollen. "Ich würde mich über alles freuen, was einigermaßen helfen könnte. Leider kann ich Ihnen keine direkte Gegenleistung anbieten, unsere Forschungen haben eine Sackgasse erreicht. Ich würde selbstverständlich alles in meiner Macht stehende tun, um in irgendeiner Form eine Gegenleistung erbringen zu können." Fujini überlegte, ob ihm etwas einfallen würde, was die Sache für Min interessanter machen würde. Sollte er ihr Sake anbieten? Eher nicht, den brauchte er selber noch. "Ich denke, eine Demonstration meiner Fähigkeiten würde Ihnen sicherlich nicht gefallen...", dachte er kurz laut. Vielleicht müsste er ja auch einfach eine andere Person finden, die besser helfen könnte. Doch als Medizinerin war Min schon interessant für ihn.
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Min Yun
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 14th 2015, 9:31 pm

Er fühlte sich gekränkt? Selbst wenn Min dies wüsste wäre es ihr egal gewesen. Seine Art, dass er auch einfach trank war unerhört. Er war in einem Krankenzimmer und hantierte mit Sake. Alkohol den sie durchaus von weitem riechen konnte. Als Ärztin war dies keine sonderliche Schwierigkeit. Doch schwieg die langhaarige immer noch und versuchte dabei ruhig zu bleiben. Vielleicht wusste er es einfach nicht besser und spielte sich in seiner Welt als den König auf. Womöglich war er noch so etwas. Doch Min sah ihn nur ruhig an und hatte ein Lächeln auf den Lippen.
Er würde sich bestimmt wieder ein bekommen und es war auch nicht ihre Aufgabe sich so zu präsentieren. Wenn ihn schon solch Kleinigkeiten störten und aufregten war es erbärmlich. Alles Gedanken, die verschlossen in ihrem Kopf blieben. Eigentlich wollte sie etwas sagen, aber da brachte er ein Beispiel was ihr gar nicht passte. Ihr Blick verengte sich und ihre Schulter begann zu zucken. "Wenn ihr hier seid um Menschen als unfähig zu betiteln, so seid ihr falsch. Ich hoffe sie finden alleine die Türe. Wie unverschämt kann man nur sein! Hier auftauchen als sei man Herrscher über alles und dann nicht mal seine Leute retten können!" knurrte Min und verlor für einen Moment die Geduld. Sie trat auf ihn zu und hatte eine wütende Ausstrahlung. "SIE wollen Informationen und beleidigen diese Leute. SIE kommen her und benutzen mich als Beispiel. SIE haben KEINE Ahnung was ich erlebt habe und weswegen dies so ist! Wagen sie sich ja kein Urteil zu erlauben. Nur weil IHR damit geboren seid, seid ihr nichts besseres!" knurrte sie ihm zu und drehte sich um. Min ging zu ihrem Schreibtisch und begann Akten auszufüllen. Das war ja die Höhe! "Versuchen sie den Anlauf nochmal. Vielleicht höre ich dann zu oder lasse mich breitschlagen zu helfen" sprach diese beiläufig und hatte den Respekt schon beinah vor ihm verloren.
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 14th 2015, 10:17 pm


Der Schluck Sake tat unglaublich gut, doch vermutlich würde er sogleich noch einen brauchen. Nach Fujinis Ausführungen schien Min nicht sonderlich zufrieden zu sein. Eigentlich wirkte sie sogar recht wütend. Dabei war es dem alten Tengu gar nicht bewusst, dass er die Menschen irgendwie als unfähig betitelt hatte. Eigentlich war er ja sogar sehr fasziniert von diesen Wesen, immerhin hatten sie technische Fortschritte erreicht, von denen die Fabelwesen nur träumen konnten. Er hatte keines seiner Worte böse gemeint. Dennoch war Min sehr offensichtlich aufgebracht. Für Fujini nichts neues, wenn er sein Ziel erreichen wollte, musste er sich nunmal mit seiner Strenge durchsetzen. Natürlich trifft man so auf Widerstand. Die Worte der jugnen Frau konnte er jedoch nicht auf sich sitzen lassen. "Nunja, wenn man es so sieht, bin ich tatsächlich das ranghöchste Wesen auf Aurora... Ich meine, natürlich haben wir noch unseren König, der übernimmt jedoch eher eine passive Rolle...", murmelte Fujini vor sich hin. "A-Aber das ist nicht der Punkt!" Feste schlug er mit seinem Stab auf den Boden, die zwölf Ringe schepperten laut. "Ich weiß nicht, was sie erlebt haben. Sie haben Recht. Wissen sie, was ich erlebt habe? Mein ganzes Volk, meine Brüder, meine Schwestern, meine Freunde, mein Meister... Sie alle starben aus, wegen einer Krankheit, welche die Erde zu uns brachte! Dieser Stab ist das einzige, was von meinem Meister übrig blieb, nachdem er mich an seinem Sterbebett zu seinem Nachfolger ernannte! Ich bin hier, um zu handeln, um unsere Welten zu heilen! Glauben Sie, ich nehme den ganzen Weg auf mich, nur um euch Menschen zu beleidigen? Mein einziges Ziel ist es, zu helfen. Sei es mein Volk oder euers. Als Medizinerin sollten Sie diesen Wunsch doch am besten kennen." Langsam wurde Fujini wieder ruhig und fasste sich. Ein kleiner Schluck Sake wirkte hier auch Wunder, ohne ihn wäre Fujini wohl aufgeschmissen. Aber den Menschen schien es ja nicht anders zu gehen, zumindest musste diese Frau vorhin ja auch ein besonderes Mittel einnehmen. "Es war nie meine Intention, sie oder euer Volk zu beleidigen.", erklärte Fujini ruhig. "Es ist nunmal ein Fakt. Die Menschheit ist nicht für dafür gedacht, der Magie ausgesetzt zu sein, genau wie wir Wesen unter der Krankheit leiden. Sie müssten das doch sicherlich nachvollziehen können." Fujinis Blick wurde sehr ernst und verständnisvoll. Es war sein Beruf, sich um Wesen zu kümmern, die ihre Kräfte nicht kontrollieren konnten. Und Min schien einfach wie so jemand zu sein. Sonst hätte sie draußen vermutlich nicht irgendwelche Laubsoldaten auf Fujini gehetzt. "Wenn sie mir ihre Begabungen demonstrieren würden, könnte dies für beide Seiten sicherlich aufschlussreich sein. Doch verstehe ich es, falls sie nicht bereit dazu sind. Vielleicht sollte ich mich an einen anderen Menschen wenden. Dennoch wäre ich ihnen im Namen von ganz Aurora für jede kleine Hilfe dankbar."
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Min Yun
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 14th 2015, 10:49 pm


Wow, wie konnte man nur so Arrogant sein. Zudem, wie konnte man so Blind sein und ihre Aussage nicht verstehen? Es war ja nicht gerade so, als habe sie um eine Antwort gebettelt. Anscheinend schnallte er aber auch noch selbst, dass es wohl etwas unangebracht gewesen war. Herrlich! Er konnte doch denken. Min hatte daran ja eher nicht mehr geglaubt und war auch recht wütend geworden. Durch diesen Stab zuckte sie zusammen, denn es klingelte in ihren Ohren und diese war nicht positiver angetan von ihm. Der führte sich auf wie ein Wilder! In ihrem Krankenzimmer! Das gab es ja wohl nicht. Sie war ja kurz davor ihm eine Abreibung zu verpassen. Dabei war Min gegen Gewalt und ihr Job gab es auch eher seltener her. Doch dieser Typ bettelte ja fast schon darum.
Bravv lauschte sie seinen Worten und diese blieb sitzen. "Schön, dass tut mir auch sehr leid aber ihr habt uns die Schuld gegeben. Somit ist dies wieder ein Angriff auf die, die ihr als Informationsquelle nutzen wollt" sprach sie und sprach dann weiter. " ich zitiere mal 'Sie alle starben aus, wegen einer Krankheit, welche die Erde zu uns brachte!' muss ich mehr sagen?" sprach sie und hob eine Augenbraue. Es tat ihr ja schon leid, aber er brauchte nicht zu denken, dass sie es einfach so hinnahm. Obwohl ihre Medizinische Neugierde gern Wissen würde was die Leichen in Aurora sagen.  "Ich kann das verstehen und akzeptiere Ihre Meinung. Ich habe ja auch nie angezweifelt oder sonstiges. Nur lasse ich ungern solch unterschwellige und auch irgendwie direkte Beleidigungen auf mir sitzen" sprach sie ganz in ruhe und Professionell.
"Stellt euch vor, ich komme zu euch. Sage 'Ich würde Informationen gegen Informationen anbieten. Denn Aurora ist an den Begabten Schuld und es wäre schön wenn diese mithelfen dies zu bekämpfen' würdet ihr diese Aussage so unterstützen? Ich glaube kaum" sagte diese und stand wieder auf. Sortierte Medikamente und stand vor einem großem Blumentopf. Dieser war leer bzw nur Erde war darin. Diese sah ihn nur streng an. "Spielt nicht diese 'wir sind ihnen alle soooo dankbar' Karte aus ist das klar?! Denn Dankbar wird keiner von euch sein! Ihr seid für diese Situation genauso  Verantwortlich wie die Erde. Ihr habt also kein Recht Dankbar zu sein, ihr solltet euren Arsch aufraffen" knurrte Min und versuchte tief durch zu atmen. "Dennoch, weil ich eine Idee habe und wenn diese umgesetzt wird. Werde ich euch meine Kräfte zeigen" bot diese an.
Min drehte sich um und hielt den Blumentopf fest. "Ich werde Informationen der Leichen erhalten. Was sie die letzten 72 Stunden getan haben. Lückenlos(!) und auch eine Leiche begutachten dürfen. Zudem helfe ich bei den Forschungen. Wenn dies so klappt, denke ich geht das mit der Magie klar" sprach diese mit einem breitem Lächeln. Selbst redend ging sie zu einem Zettel und schrieb genau das auf und hielt es ihm hin. "Unterschreiben und ich helfe" raunte Min und hatte eine kleine Klausel hinzugesetzt, dass sie für Leiche(-n), sogar hinüber darf. Sollte es zu viele Leichen sein und um Dinge zu vergleichen, waren sogar mehrere erlaubt. Ob er es einfach so hinnahm um sein Ziel zu erreichen? Min war mehr als nur gespannt.
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 14th 2015, 11:34 pm


Irgendwie beschlich Fujini das ungute Gefühl, dass die beiden einfach aneinander vorbei redeten. So kompliziert war noch nie eine Begegnung mit einem Menschen. Da half wohl nur ein weiterer Schluck Sake. Min führte ihre Punkte äußerst ausführlich aus und Fujini hörte ihr zu, um auf eine Gelegenheit zum Antworten zu warten. Schließlich schien die junge Frau dann ihre Rede beendet zu haben, sodass Fujini zu Wort kam.

"Öhm...", war der erste verwirrte Ausdruck, den Fujini von sich brachte. "Eigentlich unterstützen wir diese Aussage, das ist ja das, was ich sagen will. Die letzten Jahrhunderte machten wir eigentlich nichts anderes... Ich muss das wissen, ich war immerhin dabei.", erklärte Fujini fast schon beschämt. "Aurora erhielt die Krankheit, die Erde erhielt die Begabten. Deshalb arbeiten wir ja zusammen... Eigentlich." Irgendwie war diese Situation äußerst merkwürdig. Tatsächlich sagte Min genau das, was Fujini schon die ganze Zeit lang versuchte zu verdeutlichen. Sowohl Menschen als auch Frauen würden wohl zwei Sachen sein, die er nie wirklich verstehen konnte. "Ohne die gegenseitige Hilfe wäre vermutlich keine Welt so weit gekommen. Die Dankbarkeit kam also auch nicht von irgendwo her." Fujini legte leicht beschämt die Hand an den Hinterkopf. Schließlich kam er dann zu ihrem letzten Punkt, dem Vertrag, welchen sie sich zurecht machte. "Um ehrlich zu sein, würde ich mich sogar freuen, wenn sie sich damit auseinandersetzen würden. Ich meine, die letzten Jahrhunderte lief es ja auch so ähnlich. Jedoch gibt es die Toten bei uns nicht in so großer Anzahl, soweit wir es sehen können. Die Wesen verteilen sich überall auf der Welt und die Kranken konzentrieren sich nicht komplett auf das Institut... Ich kann Ihnen also nicht garantieren, dass wir immer welche auf Vorrat hätten." Fujini griff nach dem Zettel und las sich den Text genau durch. "Es liegt nicht an mir, zu entscheiden, ob sie nach Aurora dürfen. Doch ich kann sicherlich ein gutes Wort für Sie einlegen. Mein Wort sollte genügend Gewicht haben. Zusammen mit unserer Heilerin könnten Sie sicherlich zu neuen Erkenntnissen kommen.", fügte Fujini nachdenklich hinzu. "Ich kann Ihnen, wie bereits gesagt, keinen sofortigen Zugriff auf einen Erkrankten garantieren... Aber sobald etwas vorkommt, würden sie davon erfahren. Wäre dies für Sie in Ordnung?" Fujini griff nach einem Stift und unterschrieb den Zettel der Heilerin.
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 14th 2015, 11:59 pm

Der Typ war seltsam. Er war bereit, dass man seine Heimat beleidigte? Min ließ sich nicht beirren und würde es dennoch nicht zulassen. Es war einfach ihr Sinn für die Gerechtigkeit. Sie wollte , dass kein Land wegen irgendwas beschuldigt wird. "Ohman... Die Leute von Aurora sind..." doch diese brach ab und ließ einfach den Blumentopf fallen. Er zerbrach in Tausend stücke und die Erde trat hervor. Durch diese Aufregung und ihren Unmut schmerzte die Brust und sie konnte sich nicht bewegen. Ihr Blick fokusierte den roten Mann. Seine Dankbarkeit brauchte Min nicht und doch konnte sie sich nicht bewegen. Klar, den Wisch in der Hand, aber selbst der wäre fast hingefallen.

"Solange ich ein zwei bekomme ist mir der Rest egal" sprach sie und begann kurz an zu husten. Endlich konnte sie sich bewegen aber wankte auf eine Liege. "Ihr macht das schon... Setzt euch ruhig" sprach sie und deutete auf eine Liegegen gegenüber. Nun war es abgemacht, sie musste es anwenden und zitterte etwas. "Ich... ich kann nicht viel anwenden..." sagte Min und nannte keinen Grund. Klang ja auch seltsam, wenn sie nun sagte das es ihren Körper veränderte. Zudem war das eine Information die ihn nichts anging. Noch vertraute Min ihm nicht. Auch wenn er ein auf nett machte. Die Erde auf dem Boden kroch zu ihm und bäumte sich auf. Aus dieser wurde eine Rose, dann ein kleiner Apfelbaum und dann ein Busch für Erdbeeren. Auch wurden unterschiedlichste Wurzeln daraus und diese bot dem Typen das Obst von zu beginn an. "Naturkontrolle. Das ist das was ich kann. Alles erschaffen und formen wie ich das will" sprach diese und wusste es nicht besser zu erklären. Min blieb sehr allgemein und versuchte den Schmerz in ihrem Inneren so gut wie möglich zu ignorieren.
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Dezember 15th 2015, 9:48 pm


Der Tengu konnte die Probleme der Heilerin immer noch nicht wirklich nachvollziehen. War es nicht mehr oder weniger ein einfacher Fakt, dass die jeweils andere Welt 'Schuld' am Leid der eigenen ist? Ohne die Kollision wäre das ganze ja nie geschehen, so viel wusste der Alte. Für ihn zählte dies nicht wirklich als Beleidigung. Doch mit irgendwelchen Definiitionen würde er sich vorerst nicht mehr herumschlagen müssen, denn die Frau stimmte seinen Bedingungen und Erklärungen zu.

Als der Blumentopf plötzlich auf dem Boden zerklirrte, verjagte sich der sonst so ernste und strenge Meister total. So eine schnelle Handlung hätte er jetzt nicht erwartet. Das Schauspiel, was er nun beobachten durfte, war jedoch enorm faszinierend. Vor ihm bildeten sich kleine Pflanzen und Bäumchen und am Ende hielt er sogar eine Frucht in der Hand. "Ihr Menschen und eure Begabungen seid sehr faszinierend.", sprach Fujini. "Beinahe würde ich sagen, dass es eure Welt besser traf als die meine. Ich habe zwar schon einige, ähnliche Dinge in meiner Welt gesehen, doch dies ist etwas ganz Besonderes. Doch ist dies eine Fähigkeit, welche Sie eigentlich nicht besitzen dürften, nicht wahr? Menschen mit bösen Absichten würden Begabungen doch sicherlich ausnutzen... Spüren Sie denn keinerlei Nachteile an diesen Fähigkeiten? Irgendwelche Vorkommenisse mit ihren Schülern vielleicht?" Irgendwie spürte Fujini, dass es der Frau nicht ganz gut ging. Nach tausenden Jahren im Kloster und als Lehrer hatte man irgendwann ein gewisses Gespür für sowas. Jedoch wollte er Min nicht direkt darauf ansprechen. "Diese Kreationen wirken jedoch deutlich schwächer als jene, welche ich vor der Tür antraf. Natürlich vermute ich, dass sie diese absichtlich zurückhalten. Wären sie aber in der Lage, ihre Begabung im größeren Rahmen einzusetzen, sollten Sie dies wollen?" Am liebsten hätte er ja sie, oder eher ihre Kreationen, zum Kampf herausgefordert. Dann würde er sicher einiges sehen können und auch seine alten Knochen würden mal wieder in Bewegung kommen. Jedoch wollte er dies der Heilerin nicht zumuten.
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Januar 9th 2016, 12:35 pm


Wer an diesem Leid Schuld war, war ihr reichlich egal. Die langhaarige wollte einfach ihre Ruhe haben. Andererseits wollte sie auch mehr 'Opfer' zur Veranschaulichung. Was weitaus interessanter war. Zusammenarbeit musste man lernen, auch wenn es der jungen Frau widerstrebte. Sollte er doch machen was er wollte. Solang es Min nicht nervte. Also wo war das Problem?! Sie schwieg aber und zeigte ihm dann einfach die Kräfte. Es war nichts besonderes und doch schien es ihn zu begeistern. Wie einfach das doch ging. Min hatte zwar die Kraft mehr zu zaubern, aber wollte es nicht. Ihr Körper würde sich nur noch mehr verändern. Ob sie irgendwann komplett ein Baum sein würde? Eine Holzfigur? Doch sie sah ihn einfach nur an.

"Ach und in ihrer Welt gehen alle super um mit ihren Kräften? Bei euch da drüben ist alles Heile Welt und Sonnenschein? Ich bezweifle das ja mal stark. Bei euch nutzen böse Leute garantiert auch die Kräfte aus" sagte sie vorerst um sich wieder mal zu verteidigen. Dieser Typ war wirklich sehr sehr schlecht darin, zu erklären was er wollte. Vielleicht sollte man ihm Diplomatie beibringen. "Und Nachteile? Naja ich fühle mich oft geschwächt nach der Anwendung" erklärte diese. HEY das war nicht gelogen! Sie hatte aber auch den genauen Grund sehr gut verschleiert. "Menschliche Körper sind nicht dazu ausgelegt, Fähigkeiten zu kontrollieren. Je stärker sie sind umso schlimmer wird es. Ist mir bei Schülern schon aufgefallen" erklärte diese um etwas direkter zu werden. Min wollte ihn ja nicht immer nur mit einem Satz abspeisen.
Schwerer atmend sah Min ihn an. Versuchte sich langsam wieder zu sammeln und fing an zu schmunzeln. "Ich kann die Stärke selbst variieren. Also Ja ich wäre in der Lage, es in einem größerem Rahmen anzuwenden" sagte sie mit einem schmunzeln. Hatte er draußen immerhin gehen. Warum fragte er dann überhaupt. Die Ärztin beließ es aber dabei und erhob sich langsam wieder. Holte einen Besen und räumte den Dreck weg. "Wie kann ich denn noch behilflich sein?" erkundigte sich die junge Frau. "Vielleicht wollt ihr mir ja Blut von euch da lassen" sprach diese breit grinsend und lachte dabei. Irgendwie zweifelte diese genau das an aber gut. Vielleicht hatte sie ja auch einfach mal Glück.  



Min& Fujini



sry das ich so lang gebraucht habe
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BeitragThema: Re: Büro/ Krankenzimmer   Januar 10th 2016, 3:51 am


Irgendwie kam Fujini auf den Gedanken, dass diese junge Frau nicht die geeignetste Person für ein Gespräch dieser Art war. Nicht, das sie nicht hilfreich wäre oder so, aber irgendwie redeten sie einfach ständig aneinander vorbei und kamen immer auf dieselben Diskussionen zurück. Kaum sagte der Tengu etwas, was man als negative Bewertung der Erde ansehen könnte, und schon verteidigte sich die Medizinerin erneut. „Hach… Nein, ich kann definitiv sagen, dass es bei uns ebenfalls schwarze Schafe gibt. Dies hat jedoch nicht zwingend etwas mit den… „Fähigkeiten“ zu tun. Für uns gehören diese nun einmal von Anbeginn der Zeit zum Alltag, wir kennen sie und sind allesamt mehr oder weniger gleichgestellt. Es herrschte also eine Art Balance, ein Gleichgewicht. Das Gute konnte das Böse immer ausgleichen. Genau wie es auf dieser Welt vor jenem Fall sicherlich auch schon bösartige Personen gab. Vor dem Zusammenprall befand sich eure Welt sicherlich ebenfalls in solch einem Gleichgewicht, nicht wahr? Doch durch diese… Veränderungen gerät die Waage ins Schwanken. Das heißt nicht, dass man das Gleichgewicht nicht wiederherstellen kann. Jedoch muss man gezielt darauf hin arbeiten, die gute Seite so aufzubauen, dass diese mit seinem Gegenstück mithalten kann. Denn die Dunkelheit wartet nicht auf einen… Sie können da dort sicher zustimmen, nicht wahr?“, nach dieser kleinen philosophischen Lektion ging der Tengu noch einmal kurz in sich. Er war sich so sicher, die richtigen Worte gefunden zu haben, doch bei dieser Frau konnte er sich nie sicher sein. Er will ja nicht aussagen, dass die Erde in irgendeiner Weise Probleme hätte. Na gut, irgendwie schon, aber er meint es ja nicht so negativ, wie Min es ständig auffasst. Seine Welt war ja nicht sonderlich besser, immerhin hatte er erst vor kurzem ziemliche Probleme mit einem anderen Wesen. Vielleicht sollte er einfach ein bisschen weitererzählen, um auch einmal seine eigene Welt zu kritisieren. Vielleicht würde dies ja die Frau zufrieden stellen? „In meiner Welt gibt es diese Dunkelheit ebenfalls. Erst vor kurzer Zeit gab es einen Vorfall, bei dem eine Kollegin von mir einen Schüler vor dem Angriff eines Wesens schützen musste. Wir nennen sie ‚Kelpies‘. Grässliche Viecher. Sie sehen diesen ‚Pferden‘ eurer Welt sehr ähnlich. Sie locken einen an, und wenn man sie berührt, klebt man fest. Dann springen sie mit einem ins Wasser und man taucht nicht wieder auf. Kurz gefasst: Ich habe sie aufgenommen, um sie unter Kontrolle zu haben. Als sie sprach, war sie ganz verwirrt und sprach davon, dass sie Fleisch bräuchte. Wer weiß, wie viele Wesen sie schon auf dem Gewissen hatte? Und sowas geschieht, weil es bei uns keine Gerechtigkeit gibt. Keine Regeln. Niemand hätte sonst jemals etwas unternommen. Und dies war noch ein harmloser Fall.“ Man konnte schon deutlich merken, dass diese Situation den alten Tengu verärgerte. Ohne seinen eisernen Willen würde es einen sicheren Ort wie das Institut nicht geben. Doch genug Geschwafel, zurück zum Wesentlichen. Glücklicherweise gab sie ihm eine einigermaßen brauchbare Antwort auf seine Frage. „Dass das Anwenden der Begabungen an den Kräften des Menschen zerrt, ist vermutlich logisch. Irgendwoher muss die Kraft nun einmal kommen, nicht wahr? Lässt sich der Schwund denn an irgendwelchen Anzeichen fest machen? Erhalten die Menschen ihre Kraft zurück oder gibt es einen begrenzten Vorrat, welcher sich aufbraucht? Könnt Ihr dazu etwas sagen?“ Zu gerne würde er es ja irgendwie austesten, doch sollten die Menschen wirklich Schäden davon tragen, wollte er dies natürlich nicht provozieren. Ihm ist der Fortschritt zwar wichtig, doch bisher ist er noch nicht so weit, andere dafür absichtlich zu verletzen. Außer sich selbst, sollte es nötig sein. Die Frage nach seinem Blut kam dann doch eher unerwartet. Unter anderen Umständen hätte er sowas als Drohung angesehen und hätte sie seinem Schwert zweigeteilt, doch hoffentlich meinte es die junge Dame nicht so. Dennoch zog er etwas zögerlich sein Katana und strich mit einem Finger über die Klinge, sodass ein paar Tropfen Blut flossen. „Wenn’s hilft...“
(Off-Topic: Kein Problem, war ja ebenfalls nicht da :P )
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